Wichtiges für den Hausbau in Deutschland
Wenn Sie ihr Traumhaus bauen / bauen lassen möchten, dann beachten Sie bitte die nachstehend aufgeführten Punkte. Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite.
- Baugewährleistungsversicherung (Bürgschaft / Bürgschaftsversicherung)
- Bauleistungsversicherung (Bauwesenversicherung)
- Bauherren- Haftpflichtversicherung
- Kostenlose Feuer-Rohbauversicherung
- Bauüberwachung durch den TÜV/Dekra
- Festpreis/Festpreisgarantie
- Zahlung bei Fertigstellung oder Zahlung nach Makler- und Bauträgerverordnung
- Regionale Handwerker
- Handwerker- Ausfallschutz
- Tiefpreisgarantie
- Bauzeitgarantie
- Baugrundgutachten (Bodengutachten)
- Unabhängige Bauleitung
- Markenprodukte
- Materialauswahl vor Ort (nicht nur per Katalog)
- Blowerdoortest
- Energieausweis
- KfW- Effizienzhaus
- Referenzen
- Versicherung bei Arbeitslosigkeit
- Architektenplanung
- Staatliche Fördergelder
- Günstiges Baudarlehen
- Arbeitgeberdarlehen
Baugewährleistungs-Versicherung
In der heutigen Zeit wird der Bau von immer mehr Häusern begonnen, die dann aber nicht beendet werden. Das tritt zum Beispiel dann ein, wenn das Bauunternehmen insolvent wird. Damit Ihr Haus dennoch fertig gebaut wird, auch im Falle der Insolvenz, empfiehlt es sich, eine Bau-Gewährleistungsversicherung abzuschließen. Mit dieser Versicherung wird sichergestellt, dass der Bau des Hauses auch abgeschlossen wird und Sie nicht unnötige Kosten in den Hausbau gesteckt haben.
Die Bau-Gewährleistungsversicherung kann jedoch noch mehr. So ist das Haus auch nach dem abgeschlossenen Bau weiterhin gegen Mängel versichert, die unter Umständen während der Bauphase durch das Bauunternehmen verursacht wurden. Es sind zum Beispiel nicht nur alte Häuser von feuchten Wänden betroffen. Auch Neubauten können feuchte Wände haben, wenn beispielsweise beim Bau des Kellers nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde. Mit der Bau-Gewährleistungsversicherung können also eventuelle Mängelansprüche auch nach dem Abschluss des Baus geltend gemacht werden. Die Versicherung schützt den Bauherren sozusagen vor den finanziellen Folgen, die Mängelansprüche mit sich bringen könnten.
Für welche Kosten kommt die Bau-Gewährleistungsversicherung auf?
Die Versicherung kommt für Kosten auf, die durch Mängel am Bau entstanden und nach der Bauabnahme zu Tage gekommen sind, sofern die Anzeige der Mängel berechtigt sind. Dabei beträgt die Gewährleistungszeit bis zu 5 Jahre.
Welche Mängel sind durch die Bau-Gewährleistungsversicherung abgesichert?
Zu den Mängeln, die durch diese Bauversicherung abgesichert sind, zählen unter anderem Rissbildungen an den Wänden oder Ablösungen. Die Bau-Gewährleistungsversicherung bezahlt die Wiederherstellung eines mangelfreien Zustandes, also die Reparaturarbeiten. Sollten Wände zur Behebung der Mängel aufgerissen werden müssen, um beispielsweise eine defekte Leitung zu reparieren, kommt die Versicherung selbstverständlich auch für diese Kosten auf.
Wie hoch ist die Versicherungsprämie?
Die Versicherungsprämie bzw. die Deckungssumme, die im Schadensfall von der Bau-Gewährleistungsversicherung übernommen wird, beträgt maximal den Wert der Immobilie. Im schlimmsten Fall bezahlt die Versicherung also auch den Wiederaufbau des Hauses, sofern der entstandene Schaden auf das Bauunternehmen zurückzuführen ist und nicht durch einen Brand oder ähnliches verursacht wurde. Falls zusätzliche Kosten für Sachverständige ansteigen, die zusätzlich auf den Wert der Immobilie anzurechnen sind, werden diese ebenfalls von der Versicherung erstattet.
Sollte das Bauunternehmen insolvent werden, hat man als Bauherr nicht zu befürchten, dass die Mängel nicht beseitigt werden. Schließlich kommt der Versicherungsträger, bei dem die Bau-Gewährleistungsversicherung abgeschlossen wurde, und nicht das Bauunternehmen für die Wiederherstellung auf.
Bauleistungsversicherung
Die Bauleistungsversicherung (früher auch Bauwesenversicherung oder Bauversicherung) schützt Bauunternehmer und Bauherren vor Schäden, die unvorhersehbar sind und während der Bauzeit auftreten. Dazu zählen insbesondere Schäden verursacht durch höhere Gewalt wie zum Beispiel Hochwasser oder Sturm. Es sind im Allgemeinen aber auch Schäden durch Vandalismus, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, Konstruktions- und Materialfehler, Fahrlässigkeit und ähnliches versichert. Sie definiert sich als Allgefahrendeckung für das sich im Entstehen befindliche Bauprojekt mit Nennung abschließend aufgezählter Ausschlüsse.
Die Laufzeit der Bauleistungsversicherung erstreckt sich üblicherweise über die gesamte Bauzeit des Objektes.
Bauherrenhaftpflichtversicherung
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung bietet Versicherungsschutz gegen gesetzliche Haftpflichtansprüche auf Grund der Verletzung von Versicherungspflichten (z. B. schlechte Beschilderung, schlechte Beleuchtung) bei der Durchführung eigener Bauvorhaben.
Der Bauherr hat seine Baustelle ordnungsgemäß abzusichern, sodass sich niemand dort verletzen kann. Es ist üblich, dass der Bauherr seine Verkehrssicherungspflichten auf den Bauleiter/Bauunternehmer delegiert.
Achten Sie auch darauf, dass der Bauunternehmer im Besitz einer Betriebshaftpflichtversicherung und der Architekt in einer Berufshaftpflichtversicherung ist.
Feuerrohbauversicherung
Im Zuge der Bauarbeiten an einem Rohbau besteht ein erhöhtes Risiko bezüglich Schäden durch die Einwirkung von Feuer. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer speziellen Feuerrohbauversicherung absolut notwendig. In der Regel sind durch diese Versicherung nicht nur die Feuerschäden selbst, sondern auch Schäden durch Explosion oder Blitzschlag versichert.
Viele Versicherungsgesellschaften bieten diese Versicherung inzwischen für die Bauphase kostenlos an, wenn der Versicherte gleichzeitig eine Wohngebäudeversicherung für das fertig gestellte Gebäude abschließt. Diese Chance sollte man unbedingt nutzen, da sich hiermit ein nicht unerheblicher Kapitalbetrag einsparen lässt. Darüber hinaus verlangen viele Baufinanzierer den Abschluss dieser Versicherung, um überhaupt die Finanzierung zu bewilligen.
Wie bereits erwähnt, besteht eine Feuerrohbauversicherung ausschließlich in der Bauphase, sie wird in der Regel danach automatisch durch die Wohngebäudeversicherung abgelöst. Die Ablöse entsteht meist dann, wenn das Wohngebäude bezugsfertig ist.
Die Versicherungssumme für eine Feuerrohbauversicherung ist der Betrag, welcher aufgewendet werden muss, um die Immobilie wie ursprünglich geplant fertig stellen beziehungsweise neu bauen zu können. Es muss also zunächst durch einen Gutachter festgestellt werden, ob ein Totalschaden am Gebäude vorliegt und dieses zunächst komplett abgerissen werden muss, oder ob der bereits bestehende Rohbau nach entsprechenden Sanierungsmaßnahmen weiterverwendet werden kann. In beiden Fällen wird die Versicherung den entstandenen Schaden in vollem Umfang ersetzen.
Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die Feuerrohbauversicherung nicht für entgangene Mieteinnahmen aufkommt, die beispielsweise dadurch entstehen, dass die Immobilie infolge eines Schadens erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung fertig gestellt werden kann. Hat der Eigentümer die Immobilie also von vornherein zur Vermietung errichtet, wird er auf den entgangenen Mieteinnahmen sitzen bleiben.
TÜV-Bauüberwachung
Wer ein Haus baut, ist auf eine Menge Handwerker und auch Dienstleistungen angewiesen. Gerade in diesem Bereich muss Qualität großgeschrieben werden. Besonders beim Hausbau muss man sich als Bauherr darauf verlassen können, dass alle Arbeiten sachgemäß ausgeführt werden. Vor allem in Bezug auf die Sicherheit sollte man die Messlatte hoch anlegen. Das gilt nicht nur für den Hausbau: auch für die Sicherheit der Handwerker muss gesorgt sein. Durch ein TÜV-Zertifikat können Baufirmen beweisen, wie professionell sie arbeiten. Wie professionell an Ihrem Haus gearbeitet wurde oder auch nicht, lässt sich mit der TÜV-Bauüberwachung belegen.
Bei der Bauabnahme ziehen viele Bauherren einen Sachverständigen zu Rate, um Mängel am Haus ausschließen zu können. Die TÜV-Bauüberwachung hilft sowohl Sachverständigen als auch Bauunternehmen dabei, eine für alle Parteien zufrieden stellende Bauabnahme durchzuführen. Bauunternehmen können durch die TÜV-Bauüberwachung zeigen, dass sie keinen Pfusch am Bau betreiben, sondern hochwertige Arbeit leisten. Kunden, fassen Vertrauen in die Bauunternehmen, wenn sie wissen, dass man sich auf sie verlassen kann. Bauherren wünschen Qualitätsarbeit. Sie wollen, dass alle technischen Normen, Vorschriften und Sicherheitsvorschriften erfüllt werden. Darüber hinaus möchten sie, dass ihre Wünsche berücksichtigt werden. Als Bauunternehmen sollten Sie Ihren Kunden jederzeit Sicherheit bieten können und von unmöglichen Bauvorhaben abraten. Schließlich könnten diese zu Lasten der Statik gehen.
Die TÜV-Bauüberwachung stellt Bauunternehmen Spezialisten zur Verfügung, die dabei helfen, Fehler zu vermeiden. Zwischen den Bauunternehmen herrscht ein wahrer Konkurrenzkampf, der sich nicht nur durch das Preis-Leistungs-Verhältnis der einzelnen Firmen äußert. Bereits bei der Hausplanung kann man als Bauherr, aber auch als Bauunternehmen vieles falsch machen. Die TÜV-Bauüberwachung verfügt über jahreslanges Know-how und die dementsprechende Erfahrung in Bezug auf den Hausbau. Durch die überwachenden Tätigkeiten durch den TÜV während der einzelnen Phasen des Hausbaus lassen sich Fehler schon im Ansatz vermeiden und so wirksam Kosten einsparen. Herstellungskosten lassen sich minimieren, wobei die Qualität dennoch gleichzeitig steigt. Termine werden eingehalten und die Sicherheit der Arbeiter ist gewährleistet.
Die Experten der TÜV-Bauüberwachung sind in allen Bereichen des Hausbaus unterstützend tätig. So wird die Statik durch die TÜV-Bauüberwachung überprüft und bei Bedarf auch von Beginn an berechnet. Um die Gewinnspanne beim Hausbau erhöhen zu können, muss man als Bauunternehmer die Kosten für Material senken. Die TÜV-Bauüberwachung gibt Tipps und Ratschläge für Hersteller von kostengünstigen und hochqualitativen Materialien. Dabei sind für den TÜV selbstverständlich nur Hersteller relevant, die die internationalen Regeln und Normen wie DGR, ASME, ISO 9001:2000 usw. einhalten. Mit der TÜV-Bauüberwachung ist es Bauunternehmen somit möglich, Häuser hochwertiger und günstiger denn je zu bauen.
Fehler vermeiden durch die TÜV-Bauüberwachung
Wer den Hausbau richtig plant, kann sich eine Menge Ärger ersparen und seine Nerven schonen. Für den Bau eines Hauses benötigt man zunächst ein geeignetes Baugrundstück. Hierbei kann die TÜV-Bauüberwachung bereits eine große Hilfe sein. Schließlich kann nicht jedes freie Stück Land als Baugrund genutzt werden oder muss durch spezielle Verfahren wieder aufbereitet werden, um als Baugrundstück dienlich zu sein. Wenn der Boden des Grundstücks zum Beispiel aufgeschüttet wurde, hält der Boden den Lasten, die durch das Haus entstehen, nicht stand. In diesem Fall müsste der Boden wieder aufbereitet werden, was sehr kostspielig wäre. Wenn der Boden aufgeschüttet wurde, ist ein Bauvorhaben in der Regel nicht möglich. Wenn der Boden sehr stark lehm- oder tonhaltig ist, sind die Kosten für den Aushub des Fundaments sehr hoch. Oftmals werden solche "Baugrundstücke" besonders preiswert angeboten. Als Bauherr sollte man dann durchaus skeptisch reagieren und eventuell einen Gutachter oder die TÜV-Bauüberwachung zu Rate ziehen, die nähere Auskunft zu Baugrundstücken bzw. zur Beschaffenheit, die ein Baugrundstück haben sollte, geben kann.
Die TÜV-Bauüberwachung kann für die Planung eines Hauses wichtige Tipps und Ratschläge geben. Gut geplant ist halb gebaut. Wer den Hausbau akribisch, also mit äußerster Sorgfalt plant, vermeidet Fehler. Beim Hausbau läuft vieles leider nicht immer, so wie man es sich wünscht. Alles, was man plant, sollte man schriftlich festhalten. Am Projektplan kann man schließlich immer noch etwas verändern, falls sich doch mal Fehler einschleichen. Wenn das Haus erst mal gebaut ist, können Änderungswünsche nicht mehr oder nur noch mit großem Arbeits- und Kostenaufwand realisiert werden.
Die TÜV-Bauüberwachung kann nicht nur wertvolle Tipps für die Planung des zukünftigen Hauses geben, sondern ist auch begleitend beim Hausbau tätig und überwacht alle Schritte, damit nichts schief läuft. Beim Hausbau sollte man sich nur auf die Profis verlassen. Wer wirklich gewissenhaft arbeitet, ist für den Bauherren schwer herauszufinden, sofern er nicht bereits ein Haus gebaut hat. Die TÜV-Bauüberwachung hilft dabei, ein gutes Bauunternehmen und einen kompetenten Architekten oder Bauingenieur in der näheren Umgebung des Bauherren zu finden. Als Bauherr sollte man möglichst darauf achten, dass das Bauunternehmen einer TÜV-Bauüberwachung zustimmt. Dann kann man in jedem Fall sicher sein, dass das Unternehmen seine Arbeiten fachgerecht ausführt. Die TÜV-Bauüberwachung überwacht die Planung und die Durchführung des Baus anhand eines 5-Phasen-Checks, und das bis zur Endabnahme. Sollten während der Bauphase Mängel auftreten, können diese ohne großes Aufheben korrigiert werden.
Der Architekt wird für die Ausschreibung ein Leistungsverzeichnis erstellen. Dieses wird der Architekt mehreren Bauunternehmen zukommen lassen, damit er die Preise der verschiedenen Unternehmen miteinander vergleichen kann. Überlegen Sie sich, ob Sie Nebenräume wie einen Wintergarten oder eine Garage wünschen. Beim Preisvergleich sollten Sie darauf achten, ob der Rahmen des Leistungsverzeichnisses eingehalten wurde und das Angebot vollständig ist. Falls nachträglich noch etwas geändert werden muss, müssen Sie sonst mit Mehrkosten rechnen. In Zusammenarbeit mit hausbau.eu überwachen wir diese Ausschreibungen in Ihrem Sinne. Wenn die Pläne für das Haus stehen, die Finanzierung gesichert ist und ein geeignetes Baugrundstück gefunden wurde, dann ist es endlich an der Zeit, eine professionelle Ausschreibung für das Haus zu erstellen und den Hausbau in Auftrag zu geben. Sie möchten kein "schlüsselfertiges" Haus bauen lassen? Dann benötigen Sie für die Auftragsvergabe einen Experten. Hierfür stellen wir Ihnen Architekten oder Bausachverständige an die Seite. Die von hausbau.eu empfohlenen Architekten oder Bausachverständige werden Ihnen gerne ihre Referenzen zeigen. Der Bau eines Hauses ist kein einfaches Unterfangen. Als Bauherr trifft man immer wieder auf Hindernisse, die den Bau erschweren. Das beginnt meistens schon während der Planung des Hauses. Wie hoch darf das Budget sein? Habe ich genügend Kapital, um den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren zu können? Viele Bauherren bemerken, wenn sie den Vertrag für den Bau des Hauses unterschrieben haben, dass sie nicht wissen, wie viel ihr Haus eigentlich kostet. Das kann den finanziellen Ruin bedeuten. Vor allem dann, wenn man nur ein bestimmtes Budget eingeplant hat. Schließlich muss man seine Lebenshaltungskosten trotz des Hausbaus weiter bestreiten können. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man die Finanzen genau geplant und seine finanzielle Situation ermittelt hat. Zudem muss man auch daran denken, wie es weiter geht, wenn man arbeitslos ist. All das ist in der Regel kein Problem, wenn man sich für ein Haus zum Festpreis entscheidet. Das Haus zum Direkt-Festpreis bietet den Vorteil, dass die Kosten für den Hausbau transparent sind. Als Bauherr weiß man bereits vor dem Hausbau, wie viel das Haus kosten wird, und kann so seine Finanzen besser planen. Der vorgeschlagene bzw. verhandelte Preis für das Haus ist in diesem Fall nicht mehr veränderlich und bleibt bestehen. So muss man nicht befürchten, dass Kosten explodieren uns der Hausbau den finanziellen Ruin bedeutet. Die meisten Bauunternehmen bieten einen Baukostenvergleich an. Im Anschluss erhalten Sie einen Kostenvoranschlag für das Haus mit einem Festpreisgarantiepaket. Sie bezahlen also den Preis, der Ihnen vorgeschlagen wurde, und keinen Cent mehr. Achten Sie darauf, dass Sie sich an ein unabhängiges Bauunternehmen wenden, das Ihnen diesen Preis- Leistungsvergleich anbieten kann. Leider kann diesen Service nicht jedes Unternehmen bieten. Durch einen solchen Preis-Leistungsvergleich erhalten Sie ein Haus zum fairen und transparenten Preis. Nachdem Ihnen der Preis für das Haus mitgeteilt wurde, sollten Sie einen Finanzierungsplan aufstellen. Die meisten Menschen werden nicht über ein derart großes Kapital verfügen, um ein Haus voll zu bezahlen. Sie müssen also erst mal in Erfahrung bringen, ob Sie überhaupt einen Kredit von Ihrer Bank erhalten, in welcher Höhe und zu welchen Konditionen. Im Anschluss fällt es Ihnen dann eventuell noch leichter, ein Haus zum Festpreis zu finden. Sie sollten zudem ruhig Angebote für Kredite von mehreren Banken einholen, damit Sie nicht mehr Zinsen als nötig bezahlen. Seriöse Bauunternehmen erklären sich in der Regel dazu bereit, die Zahlung des Hauses erst nach Fertigstellung zu verlangen. Das heißt, der Bauherr bezahlt die Immobilie erst nach der Bauabnahme, also sobald das Haus komplett fertig gestellt ist. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, einzelne Teile des Hauses nach der Fertigstellung zu bezahlen. Zum Beispiel: Sobald der Keller fertig ist, wird dieser bezahlt. Es wird also nicht bereits während der Bauphase bezahlt, sondern jeweils, wenn ein bestimmter Abschnitt des Hauses fertig gestellt wurde. Das gleiche Schema lässt sich natürlich auch bei der Bezahlung für den Innenausbau anwenden. Sobald die Teppiche, Fliesen oder ähnliches komplett verlegt sind, werden diese bezahlt. Die meisten Unternehmen bieten auch in diesem Fall die Zahlung in Stufen an. Wie das Haus zu bezahlen ist, wird in den Zahlungsbedingungen des Vertrages für den Hauskauf bzw. Hausbau festgehalten. In den Zahlungsbedingungen wird unter anderem festgehalten, zu welchem Zeitpunkt man die Zahlungen leisten muss, zum Beispiel nach Fertigstellung des Hauses oder vielleicht in Teilbeträgen, den so genannten Abschlagszahlungen. Diese können wie bereits erwähnt je nach Unternehmen auch an den Baufortschritt geknüpft sein. Wenn die Fenster eingesetzt wurden, werden diese in diesem Fall bezahlt, wenn das Dach errichtet wurde, wird das bezahlt usw. Als Bauherr sind Sie durchaus in der Lage, über die Zahlungsmodalitäten zu verhandeln. Das sollten Sie durchaus nutzen und das Haus möglichst erst nach der Fertigstellung zahlen bzw. wenn bestimmte Bauabschnitte abgeschlossen wurden. Ein Bauleiter wird zuvor die Bauleistungen, die durch die Handwerker erbracht wurden, überprüfen und gegebenenfalls eine Korrektur bzw. Mängelbeseitigung anweisen. So ist sichergestellt, dass Sie ein mängelfreies Qualitätshaus bekommen. Nachdem der jeweilige Bauabschnitt die Überprüfung durch den Bauleiter erfolgreich durchlaufen hat, bezahlen Sie den vereinbarten Betrag. Den Betrag erfahren Sie selbstverständlich, bevor der Bau begonnen wird, wodurch die Kosten für den Hausbau transparent bleiben. Zudem bezahlen Sie dann keinen Cent zu viel und nur genau den Preis, der zuvor vertraglich vereinbart wurde. Lassen Sie sich bereits vor dem Hausbau von Ihrem Bauunternehmen umfassend bezüglich der Zahlungsmöglichkeiten beraten. Wenn Sie Ihr Haus nach der Fertigstellung bezahlen, bieten sich einige Vorteile für Sie. Sie sind als Bauherr nicht gezwungen, Zahlungen anzuweisen, die laut der Zahlungsbedingungen noch nicht fällig sind, aber vom Bauunternehmen gefordert werden. Mit dieser Zahlungsvariante gehen sie in jedem Fall Konflikte mit dem Bauunternehmen wegen Zahlungen, die zu leisten sind und noch nicht geleistet wurden, aus dem Weg. Sie bezahlen also erst, wenn die jeweiligen Bauabschnitte beendet wurden. So sind zudem nicht gezwungen, in Vorleistung für nicht erbrachte Arbeit zu gehen.Ausschreibung und Auftragsvergabe
Festpreisgarantie
Zahlung erst nach Fertigstellung
Regionale Handwerker
Warum sollte man sich beim Hausbau für regionale Handwerker, also für solche aus der Region entscheiden und vor allem für welche? Bevor Sie irgendein Unternehmen an Ihr Bauwerk heran lassen, informieren Sie sich am besten im Internet auf unabhängigen Bauwebseiten. Dort wird Ihnen eine geeignete Auswahl an Handwerkern aus der Region vorgeschlagen. Sollten Sie dennoch unsicher bezüglich Ihrer Handwerker Auswahl sein, vereinbaren Sie einen Termin mit den Handwerksbetrieben und lassen Sie sich Referenzen vorlegen. Ein seriöses Unternehmen, das etwas von seinem Handwerk versteht, wird Ihrem Wunsch garantiert nachkommen.
Vorteile, die regionale Handwerker bieten können
Wenn Sie sich für regionale Handwerker entscheiden, können Sie einige Vorteile genießen. Die Unternehmen kommen aus Ihrer Nähe, wodurch die Anfahrtsstrecken viel kürzer sind, als wenn Sie sich für einen Handwerksbetrieb von außerhalb entscheiden. So fallen die Preise für die Anfahrten für gewöhnlich geringer aus, sodass Sie von einer Preisersparnis für den Hausbau profitieren können. Durch kürzere Fahrtstrecken ergibt sich außerdem noch ein Vorteil. Sie können sich zum Beispiel sicher sein, dass die Handwerker nicht in einen Stau geraten und in der Regel pünktlich auf dem Bau eintreffen und sofort mit Ihrer Arbeit beginnen können. Regionale Handwerker werden hinsichtlich ihrer Qualität überprüft.
Im so genannten Qualitätsranking werden regionale Handwerksbetriebe auf ihre Zuverlässigkeit, die Bauausführung, die Termintreue und einige andere Dinge überprüft. Es dürfen also nur Handwerksbetriebe bei der Ausschreibung berücksichtigt werden, die erfahrungsgemäß sehr gute Leistungen abliefern. So können Sie als Bauherr davon ausgehen, dass auf Ihrem Bau alles gut läuft. Zudem müssen Sie für gewöhnlich nicht damit rechnen, das Sie an Ihrem Haus nach Abschluss des Baus etwas zu beanstanden haben und eventuell eine hohe Mängelliste beseitigen lassen müssen, was selbstverständlich noch mehr Zeit in Anspruch nehmen würde. Weder für Sie noch für die Handwerksbetriebe ist die Beseitigung von Mängeln wünschenswert. Zum einen nimmt diese Zeit in Anspruch und zum anderen wirft die Mängelbeseitigung Kosten für das Unternehmen auf. Selbstverständlich müssen Sie für diese Kosten nicht aufkommen. Allerdings wäre es für Sie vermutlich mehr als ärgerlich, wenn eine Wand eingerissen werden muss, weil die Leitungen nicht sachgemäß verlegt wurden, oder die Wände aufgrund von Pfusch am Bau feucht werden. Nicht zuletzt aus diesen Gründen, sollten Sie ausschließlich mit regionalen Handwerkern zusammenarbeiten. Qualität geht eben gerade beim Hausbau vor Quantität. Schließlich soll Ihnen das Haus eine langfristige Unterkunft bieten oder als Altersvorsorge dienen und das manchmal ein Leben lang oder sogar noch länger.
Handwerker-Ausfall-Schutz
Immer mehr Häuser in Deutschland werden einfach nicht fertig gebaut. Oftmals liegt das jedoch nicht an den Bauherren, die kein Geld mehr zur Verfügung haben oder ähnliches. Nein, häufig sind die Unternehmen daran schuld, dass der Bau des Hauses nicht abgeschlossen werden kann, zum Beispiel dann, wenn das Unternehmen den Konkurs angemeldet hat. Für den Bauherrn ist das selbstverständlich mehr als ärgerlich. Wo soll er nun so kurzfristig neue Handwerker her bekommen, die den Hausbau abschließen? Eine schwierige Lage. Schließlich sollte der Hausbau in bestimmten Abschnitten schnell vorangehen, allein zum Schutz des Hauses. Sollte das zuständige Bauunternehmen insolvent werden, muss also schnell für Ersatz gesorgt werden. Hier greift der so genannte Handwerker-Ausfall-Schutz ein.
Wozu dient der Handwerker-Ausfall-Schutz?
Der Handwerker-Ausfall-Schutz stellt für den Bauherrn sicher, dass der Bau auch dann abgeschlossen werden kann, wenn das Bauunternehmen insolvent wird oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht dazu in der Lage ist, Material für den Hausbau zu beschaffen. Mit dem Handwerker-Ausfall-Schutz wird also sichergestellt, dass die Handwerker in jedem Fall weiterarbeiten können.
Kleine und mittelständische Unternehmen sind geradezu auf den Handwerker-Ausfall-Schutz angewiesen. Schließlich gehen die meisten Bauunternehmen in Vorleistung. Das heißt, sie bezahlen die Baumaterialien und die Handwerker, ohne dass sie zuvor einen Cent gesehen haben. Wenn Materialien nicht mehr bezahlt werden können, werden die Lieferanten nicht mehr liefern, wodurch der Hausbau nicht voranschreiten kann. Selbstverständlich werden auch die Handwerker auf kurz oder lang streiken, wenn sie keinen Lohn für ihre Arbeit bekommen oder nicht weiter arbeiten können, weil einfach die benötigten Baumaterialien fehlen. In diesen Fällen greift der Handwerker-Ausfall-Schutz ein. Die Handwerker werden weiterhin bezahlt und die Lieferanten bekommen auch ihr Geld für die Baumaterialien. So kann der Bau ohne Pausen abgeschlossen werden.
Der Handwerker-Ausfall-Schutz dient praktisch als Versicherung für das Bauunternehmen und den Bauherren gleichermaßen. Der Bauherr bekommt sein Haus rechtzeitig fertig gestellt und das Bauunternehmen kann seinen guten Ruf wahren, weil der Bau abgeschlossen werden kann. Der Handwerker-Ausfall-Schutz sorgt bezüglich der Materialien und eventuell auch in Einzelfällen bezüglich der Handwerker für einen qualitativ gleichwertigen Ersatz. Als Bauherr sollte man also darauf achten, dass das Unternehmen derartige Sicherheiten bieten kann oder gegebenenfalls eine Versicherung abschließen, die garantiert, dass der Bau des Hauses in jedem Fall abgeschlossen werden kann.
Tiefpreis-Garantie
Der Bau eines Hauses ist recht teuer. Die Kosten für den Hausbau sollten jedoch nicht den Rahmen des Normalen sprengen. Wo die einen Unternehmen Preisdumping betreiben und so die Preise drücken, so dass andere Unternehmen gezwungen sind nachzuziehen, übertreiben die anderen mit ihren Preisen und verlangen Wucherpreise für den Hausbau. Professionelle und vor allem seriöse Unternehmen bieten allerdings ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses wird unter anderem mit einer so genannten Tiefpreis-Garantie ausgesprochen.
Wozu dient die Tiefpreis-Garantie?
Die Tiefpreis-Garantie dient zum Schutz des Bauherrn, damit er nicht auf unseriöse Angebote hereinfällt. Als Bauherr sollten Sie sich ausschließlich an Bauunternehmen wenden, die eine Tiefpreis-Garantie bieten. Eine Tiefpreis-Garantie können nur Bauunternehmen bieten, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bei bester Qualität ermöglichen. Das bezieht sich nicht nur auf die Baumaterialien, sondern auch auf die Qualität der Arbeit und bei der Auswahl der Handwerker. Die Tiefpreis-Garantie bietet Preise, die im Rahmen bleiben. Das heißt, wenn Sie als Bauherr ein Leistungsangebot vorliegen haben, das günstiger ist als das Ihres ausgewählten Bauunternehmens, dann wird Ihnen Ihr bevorzugtes Bauunternehmen eine Tiefpreis-Garantie gewähren. In diesem Fall können Sie vom vereinbarten Vertrag zurücktreten und den Bau Ihres Hauses von einem anderen Unternehmen durchführen lassen. Der Rücktritt ist für Sie in diesem Fall selbstverständlich kostenlos. Alles andere wäre unseriös.
Alle Unternehmen, die eine Tiefpreis-Garantie anbieten, haben faire Preise und optimale Leistungen. Als Bauherr können Sie durch die Tiefpreis-Garantie sicher sein, dass Ihr Hausbau keine unnötigen Kosten aufwirft bzw. das Sie Wucherpreise bezahlen müssen. Jedes Bauunternehmen möchte sich seinen guten Ruf bewahren und geht auf die Wünsche des Kunden ein. Durch zu hohe Preise wird kaum ein Unternehmen seinen guten Ruf behalten, wenn ein anderes den Hausbau zu gleichen Konditionen, also zur gleichen Qualität und Leistung viel günstiger durchführt. Die Tiefpreis-Garantie schützt Sie als Bauherren also vor schwarzen Schafen im Baugeschäft. Lassen Sie sich nichts vormachen und lassen Sie sich bei Misstrauen Referenzen vorlegen, damit Sie sich von der Arbeit des jeweiligen Unternehmens überzeugen können. Schließlich ist der Hausbau eine kostenintensive und recht langfristige Sache. Das Haus muss qualitativ hochwertig gebaut sein, wenn es mindestens ein Leben lang halten soll. Das funktioniert jedoch nur, wenn die besten Baumaterialien von kompetenten Handwerkern verarbeitet werden. Qualität kostet Geld. Damit sie nicht zu viel Geld kostet, gibt es die Tiefpreis-Garantie. Vor dem Hausbau sollten Sie sich am besten diesbezügliche Angebote von mehreren Unternehmen einholen.
Bauzeit-Garantie
Beim Hausbau kommt es immer wieder zu unvorhergesehenen Geschehnissen, die dazu führen, dass der Bau nicht rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Dafür haben Sie als Bauherr jedoch keine Sorge zu tragen, sondern das von Ihnen beauftragte Bauunternehmen. Als Bauherr sollten Sie dazu mit einer so genannten Bauzeit-Garantie bauen lassen.
Sie vereinbaren mit dem Bauunternehmen eine Bauzeit-Garantie, die vom Unternehmen eingehalten werden muss. So können Sie sich sicher sein, dass das Haus termingerecht fertig wird. Immer wieder müssen Bauherren mit höheren Kosten rechnen, weil der Hausbau länger dauert, als geplant wurde. Diese Kosten entfallen mit der Bauzeit-Garantie. Schließlich können Sie nichts dafür, wenn das Unternehmen seine Arbeit nicht termingerecht ausführt. Für das Unternehmen können, wenn Sie eine Bauzeit-Garantie haben, sogar Vertragsstrafen anfallen, wenn die vertraglich vereinbarte Bauzeit überschritten wird. Das heißt, falls Sie aufgrund des Bauverzugs Kosten haben wie zum Beispiel die Fortzahlung der Miete oder Sie sogar ein Hotelzimmer buchen mussten, wird das Unternehmen für die Kosten aufkommen. Die meisten Bauunternehmen lassen sich auf eine Bauzeit-Garantie ein. Seriöse Unternehmen sorgen dafür, dass Ihr Haus termingerecht fertig gebaut wird und bezugsfertig ist.
Gerade wer noch zur Miete wohnt und eine finanzielle Doppelbelastung hat, weil die Miete weitergezahlt und der Kredit für das neue Haus schon getilgt werden muss, wird sich wünschen, dass der Hausbau so schnell wie möglich voranschreitet. Sie sollten sich nichts vormachen. Ein Hausbau ist ein langwieriger Prozess, und wer Qualität statt Quantität erwartet, sollte Geduld mitbringen. Umso wichtiger ist es, dass der Bau des Hauses termingerecht und bei hervorragender Qualität durchgeführt werden kann.
Mit der Bauzeit-Garantie haben Sie als Bauherr mehr Sicherheit, vor allem dann, wenn Sie zusätzlich noch einen Festpreis für Ihr Haus vereinbart haben. Sie wissen dann, wie viel Ihr Eigenheim kosten wird und wann es fertig ist. Das ist natürlich auch wichtig, falls Sie ein Umzugsunternehmen für Ihren Umzug beauftragen möchten. Gar nicht ausdenken, wenn Sie von einem anderen Ort in eine 600 km weit entfernte Stadt in Ihr neues Haus ziehen möchten und nichts ist fertig. Sie haben das Umzugsunternehmen bestellt und die Umzugshelfer können die Möbel nicht einlagern. Das Umzugsunternehmen wird den Umzug selbstverständlich trotzdem berechnen und Sie haben den Ärger. Mit der Bauzeit-Garantie schonen Sie Ihre Nerven und können sicher sein, dass Ihr Haus termingerecht fertig wird.
Seriöse Bauunternehmen lassen sich gerne auf eine Bauzeit-Garantie ein. Schließlich wissen sie, wie lange welche Bauphase dauert, und können Sie beraten, ob Ihr Bauvorhaben zu Ihrem Terminwunsch machbar ist.
Baugrundgutachten
Ist Ihr bevorzugtes Baugrundstück für den Hausbau geeignet? Das finden Sie nur heraus, wenn Sie sich ein Baugrundgutachten erstellen lassen.
Muss man ein Baugrundgutachten erstellen lassen?
Nein, aber es kann dennoch von Vorteil sein, ein Baugrundgutachten erstellen zu lassen. Bei ungeeignetem Bauland, muss man als Bauherr mit erheblichen Zusatzkosten rechnen. Viele Bauherren wissen gar nicht, auf welches Abenteuer Sie sich einlassen, wenn Sie ein Haus bauen möchten. Der Hausbau beginnt nicht mit der Planung des Hauses, sondern mit dem Suchen eines geeigneten Grundstücks. Fragen Sie Ihre eventuellen zukünftigen Nachbarn, ob Sie beim Hausbau Probleme mit dem Boden hatten. Wenn es keine Probleme beim Hausbau Ihrer Nachbarn gab hinsichtlich des Baugrunds, haben Sie für gewöhnlich auch keine schwerwiegenden Probleme zu befürchten. Der Boden sollte nach Möglichkeit nicht lehm- oder tonartig sein. Vor allem dann nicht, wenn Sie planen, später einen Garten anzulegen.
Bevor der Bau des Hauses starten kann, muss der Boden für das Fundament ausgehoben werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Bodenbeschaffenheit für den Hausbau von besonderer Bedeutung. Wer sich für ein schlüsselfertiges Haus zum Festpreis entscheidet, kann nicht damit rechnen, dass sich das Bauunternehmen um eine gute Bodenbeschaffenheit kümmert bzw. den Boden zuvor auf seine Tauglichkeit überprüft. In den Leistungen sind nur vertraglich vereinbarte Leistungen enthalten. Die Erstellung eines Baugrundgutachtens ist in vielen Verträgen nicht enthalten und muss vom Bauherrn selbst organisiert oder eben vertraglich mit abgeschlossen werden. Jede Zusatzleistung wird selbstverständlich in Rechnung gestellt. Unvorhergesehene Zusatzleistungen gehen richtig ins Geld und diese können schnell vonnöten sein, wenn der Baugrund z. B. von Giften belastet oder gar als Baugrundstück nicht geeignet ist. Möglicherweise muss der Boden für den Bau eines Hauses wieder aufbereitet werden, was weitere Kosten mit sich bringt, die vielleicht vor dem Hausbau nicht eingeplant waren. Es lohnt sich also in jedem Fall, ein Baugrundgutachten erstellen zu lassen, um Mehrkosten ausschließen zu können.
Warum das Baugrundgutachten so wichtig ist
Das Baugrundgutachten gibt Aufschluss über die Beschaffenheit des Bodens. Ist der Boden tragend? Gibt es drückendes Wasser oder Felsen im Boden? All diese Dinge muss man als Bauherr wissen. Drückendes Grundwasser könnte früher oder später feuchte Wände zur Folge haben. Eventuell wird der Bau des Hauses sogar unmöglich, weil der Grundwasserspiegel zu hoch ist. Dann wäre es vielleicht nicht einmal möglich, ein Fundament für das Haus zu errichten. Wer ein Baugrundgutachten anfertigen lässt, kann derartige Probleme ausschließen oder gegebenenfalls Maßnahmen zur Aufbereitung des Baugrunds einleiten. Sollten für die Aufbereitung des Bodens Kosten entstehen, sind diese besser planbar. Vielleicht hat das Bauunternehmen auch eine Idee, wie der Hausbau trotz aller Probleme günstig voranschreiten kann. Wenn das Bauunternehmen über die Bodenbeschaffenheit in Kenntnis gesetzt wurde, kann es besser planen und es sollten dann eigentlich auch keine unvorhergesehenen Kosten auf Sie zukommen.
Unabhängige Bauleitung
Eine unabhängige Bauleitung kann einige Vorteile bieten. Wer ein Haus bauen möchte, benötigt eine gehörige Portion Vertrauen in das zuständige Bauunternehmen. Werden alle Ihre Wünsche erfüllt? Laufen die Bauphasen so ab, wie Sie es sich vorstellen? Was kommt beim Hausbau alles auf Sie zu? Diese und ähnlich Fragen kann Ihnen eine unabhängige Bauleitung beantworten, wenn Sie nicht mit der örtlichen Bauleitung zusammenarbeiten möchten oder kein Vertrauen in sie haben.
Eine unabhängige Bauleitung überwacht, koordiniert und organisiert für Sie die Abläufe beim Hausbau. Als unabhängige Bauleitung ist zum Beispiel ein unabhängiges Ingenieurbüro zu empfehlen. Sie haben Freunde, Bekannte oder Verwandte, die bereits ein Haus gebaut haben? Dann fragen Sie sie, was sie für Erfahrungen beim Hausbau gemacht haben und welche unabhängige Bauleitung sie empfehlen können. Die unabhängige Bauleitung wird stets in Ihrem Interesse handeln. Sie prüft und kontrolliert alle Arbeiten am Bau auf die fach- und sachgerechte Ausführung. Sie bezahlen nur für korrekt ausgeführte Arbeiten. Das heißt, erst wenn die unabhängige Bauleitung den Bau geprüft und für mangelfrei erklärt hat, bezahlen Sie die Handwerker bzw. das Bauunternehmen. Sollten Mängel auftreten, wird die unabhängige Bauleitung dafür sorgen, dass diese fachgerecht und zu Ihrer Zufriedenheit behoben werden. Die unabhängige Bauleitung steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Die unabhängige Bauleitung kennt sich mit allen Bereichen im Hausbau aus. Auch wenn Sie kein neues Haus bauen, sondern Ihren Altbau sanieren möchten, steht Ihnen die Bauleitung bei Bedarf zur Seite. Die unabhängige Bauleitung fungiert dabei nur als Berater oder wahlweise auch als direkter Vertreter für Sie. Die Bauleitung wird in diesem Fall also in Ihrem Namen sozusagen als Prokurist handeln. Mit einer unabhängigen Bauleitung wird Ihr Bauvorhaben in jedem Fall gelingen und nach Ihren Wünschen umgesetzt. Manchmal hat man es auch als gut organisierter Bauherr nicht immer ganz einfach, alle Dinge auf dem Bau zu koordinieren, zu organisieren, zu regeln und Termine einzuhalten. Vor allem dann nicht, wenn Sie möglicherweise selbst noch berufstätig sind. Die unabhängige Bauleitung macht Sie praktisch unabhängig. Sie können Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen, während die Bauleitung sich um alle Dinge rund um den Bau kümmert. Bevor Sie sich für einen Bauleiter entscheiden, sollten Sie eventuell das Gespräch mit mehreren unabhängigen Bauleitern suchen. Schließlich müssen Sie Ihrem zukünftigen Bauleiter auch vertrauen können. Er spricht in Ihrem Namen und muss Ihre Wünsche äußern und durchsetzen können.
Markenprodukte für gute Qualität
Sie wollen ein Haus bauen? Dann wünschen Sie sich vermutlich auch, dass Ihr Haus qualitativ hochwertig und vor allem langlebig wird. Dies lässt sich mit Markenprodukten realisieren. Markenprodukte werden, bevor Sie zum Einsatz kommen bzw. verkauft werden, gründlich auf Ihre Qualität und Haltbarkeit geprüft. Es wird die Zusammensetzung und die Verarbeitung der Baumaterialien überprüft. Immer mehr Bauunternehmen setzen beim Hausbau auf qualitativ hochwertige Markenprodukte. Bevor Sie sich für irgendein Bauunternehmen entscheiden, sollten Sie in Erfahrung bringen, ob das Unternehmen "billige" Produkte für Ihren Hausbau nutzt oder hochwertige Markenprodukte mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Beim Hausbau geht es stets darum, einen gewissen Qualitätsstandard zu erfüllen. Nicht nur für die Hausmauern gibt es Markenprodukte, sondern auch für die Inneneinrichtung. So sollten Sie darauf bestehen, eine hochwertige Heiztherme installiert zu bekommen. Selbst beim Dach macht sich der Einsatz von Markenprodukten bemerkbar. "Billige" Produkte halten oftmals nicht das, was sie versprechen. Markenprodukte im Dachbereich vereinfachen die Arbeiten und oftmals fällt die Errichtung des Daches sogar günstiger aus, wenn man langfristig denkt. Eine Markendacheindeckung verfügt bereits über eine Isolierung, sodass das Dach nur noch geringfügig gedämmt werden muss. Darüber hinaus verfügt die Dacheindeckung dann über eine spezielle Schicht mit einem Lotuseffekt. Das Dach verunreinigt, durch den Lotuseffekt, in der Regel nicht durch Moose, Algen, Witterungseinflüsse und die Umweltbelastung. Das heißt, man kann sich die Reinigung für das Dach sparen.
Wo nach wenigen Jahren die Dacheindeckung teilweise oder sogar ganz erneuert werden muss und so weitere Kosten aufwirft, weil man sich für Billigprodukte entschieden hat, kann man sich bei Markenprodukten sicher sein, dass diese langfristig halten. Auf Markenprodukte gibt es außerdem teilweise eine lebenslange Garantie. Markenhersteller kennen ihre Qualitätsprodukte und können es sich somit durchaus leisten, diese Garantie zu gewähren. Schließlich müssen Teile des Hauses aufgrund der hohen Haltbarkeit nicht ersetzt werden. Es zahlt sich also aus in Markenprodukte für den Hausbau zu investieren. Dadurch profitieren das Bauunternehmen und der Kunde. Der Kunde ist zufrieden und das Bauunternehmen kann durch den Einsatz hochwertiger Markenprodukte seinen guten Ruf wahren und wird noch mehr Aufträge an Land ziehen können.
Viele Bauunternehmen arbeiten mit "billigen" Materialien. Sie bekommen diese besonders günstig von verschiedenen Herstellern aus der Region. Das heißt, die diversen Materialien und Baustoffe sind nicht aufeinander abgestimmt. Im ersten Augenblick scheint der Bau des Hauses schnell voranzugehen, und wenn das Haus erst mal steht, ist der Kunde zufrieden. Nach wenigen Jahren kann es allerdings, dadurch, dass die Baumaterialien nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind, zu Baumängeln wie zum Beispiel feuchten Wänden kommen. Als Bauherr sollte man dementsprechend darauf achten, dass für den Bau des Hauses ausschließlich hochwertige Markenprodukte verwendet werden
Materialauswahl vor Ort
Es hat viele Vorteile, wenn man die Materialauswahl für den Hausbau direkt vor Ort trifft. Zunächst kann der Bau des Hauses schneller beginnen. Schließlich sind die Transportwege zum Bauplatz viel kürzer, wenn man die Materialauswahl vor Ort trifft. Dadurch werden zudem die Bauvorbereitung und dementsprechend auch die Bauphase beschleunigt. Kurze Transportwege bringen natürlich auch geringere Kosten mit sich. Durch kurze Anfahrtszeiten gibt es für gewöhnlich keinen Zeitdruck und das Haus kann wohnortnah bemustert werden. Besonders bei sperrigen Bauteilen oder Materialien für das Haus, sind kurze Transportwege sowohl für den Bauherren, als auch für das ausführende Bauunternehmen sehr angenehm.
Viele Bauunternehmen arbeiten mittlerweile mit diversen Lieferanten zusammen, sodass Transportwege im Allgemeinen sehr kurz gehalten werden können. Wenn Sie als Bauherr zum Beispiel von Köln aus nach Bayern ziehen möchten, können Sie Ihre Materialauswahl vor Ort treffen, aber können die Materialien in Bayern beziehen und direkt zum Bauplatz liefern lassen. Das zuständige Bauunternehmen wird Ihre Materialauswahl dann einem Händler in Bayern mitteilen.
Was man bei der Materialauswahl beachten sollte
Bei der Materialauswahl sollte man besonders auf die Qualität achten. Allerdings ist nicht nur die Qualität für die Materialauswahl entscheidend, sondern auch, dass die Baustoffe zusammen passen. Wenn ungeeignete Materialien für den Hausbau verwendet werden, kann das schwerwiegende Folgen haben. Beton wird rissig, das Holz wird morsch und Metallbaustoffe fangen plötzlich an zu rosten. Die Korrosion von Metallen kann bereits durch feuchte Luft oder verschwitzte Hände in Gang gebracht werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es umso wichtiger, bei der Materialauswahl auf Qualitätsprodukte zu setzen. Schließlich ist die Korrosion von Metallen auf den ersten Blick nicht sichtbar und beginnt schleichend. Hinter Wandverkleidungen beginnt dann nach einigen Jahren der Verfall. Um Metalle vor Korrosion zu schützen, müssen sie mit einer speziellen Beschichtung versehen werden.
Einer Statistik zufolge beträgt der jährliche Gesamtschaden durch Korrosion an Häusern etwa 50 Milliarden Euro. Für den Einsatz am Bau empfiehlt es sich die Materialauswahl auf korrosionsbeständigen Edelstahl zu beschränken. Dabei bieten sich viele verschiedene Baustoffe an, die für diverse Einsätze wie zum Beispiel Bedachungen, Fassaden, Balkonbrüstungen, Treppengeländer, für Sanitäranlagen oder als Bauprofile geeignet sind. Edelstahl ist sehr pflegeleicht und kaum zerstörbar. Edelstahl hat einen natürlichen Oberflächenschutz, sodass ein zusätzlicher Korrosionsschutz in der Regel nicht nötig ist. Durch die richtige Materialauswahl vor Ort lassen sich die Kosten stark einschränken. Vor allem dann, wenn man als Bauherr an die Langlebigkeit der Materialien denkt. Es ist also besser etwas mehr zu investieren, als regelmäßig Bauteile ersetzen zu müssen. Das wird zudem sehr schwierig, wenn dafür Wände eingerissen werden müssen. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für andere Baustoffe wie zum Beispiel Holz oder die Dacheindeckung.
Blower-Door-Test
Der Blower-Door-Test kann dabei helfen, Energiekosten für Wärme zu senken. Der Test kann nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Altbauten durchgeführt werden. Beim Blower-Door-Test wird mit einem Differenzdruck-Messverfahren die Luftdichtigkeit eines Gebäudes bzw. die Dichtigkeit der Gebäudehülle gemessen. Der Blower-Door-Test hilft dabei, Leckagen in der Gebäudehülle zu finden. So können sie bei Bedarf ausgebessert werden, was selbstverständlich sinnvoll ist, wenn man bedenkt, welche Folgen Leckagen haben können.
Welche Folgen haben Leckagen?
Wenn Leckagen in der Gebäudehülle des Hauses festgestellt werden, handelt es sich dabei um Undichtigkeiten im Mauerwerk. Das heißt, es kann Zugluft durch die Wände in das Haus eindringen. Das hat zur Folge, dass im Winter vermehrt geheizt werden muss. Zudem kann durch die Leckagen Feuchtigkeit ins Haus und in die Mauern eindringen, wodurch die Wände zu schimmeln beginnen. Das ist bei einem Neubau besonders ärgerlich. Nicht zuletzt aus diesem Grund kann es sich lohne, in den Blower-Door-Test zu investieren. Schließlich kann dieser Test sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten dabei helfen, die Energiekosten zu senken. Wie bereits erwähnt, muss man durch die Leckagen im Winter vermehrt heizen, weil durch die Zugluft, die Räume stets als kalt empfunden werden. Die Wärme wird zudem nicht in den Räumen gehalten, weil sie durch die Leckagen wieder nach außen dringt. Es gilt also die Leckagen zu beseitigen, um die Gebäudehülle zu schließen und so die Energie durch Wärme im Haus zu behalten und die Energiekosten zu senken.
Wann sollte der Blower-Door-Test durchgeführt werden?
Der Blower-Door-Test kann grundsätzlich jederzeit durchgeführt werden. Im Idealfall sollte der Test jedoch bereits während der Bauphase durchgeführt werden. Wenn dann Leckagen in der Gebäudehülle aufgespürt werden, können sie sofort ohne großes Aufheben beseitigt werden. Einige Mängel, die sich auf die Gebäudehülle negativ auswirken können, kann man bereits mit bloßem Auge erkennen. Sobald der Rohbau fertiggestellt ist, ist darauf zu achten, dass die Außenwände fachgerecht verputzt sind. Hierbei sollte man vor allem darauf achten, dass die Außenwände so verputzt sind, dass der Putz bis zum Boden reicht. Ritzen zwischen dem Estrich und dem Putz können sich bereits negativ auf den Energieverbrauch eines Hauses auswirken. Ein großes Augenmerk sollte auch den Fensterbänken gewidmet werden. Diese müssen ebenfalls gut verputzt werden, genauso wie alle Bereiche in denen sich Rohrleitungen, Steckdosen oder Schalter befinden.
Energieausweis
Seit dem 1. Januar 2009 gilt das Energieausweis-Vorlage-Gesetz, kurz EAVG. Bei Vermietung, Verpachtung oder beim Verkauf von Immobilien oder Teilen von Immobilien wie zum Beispiel Geschäftsgebäuden liegt der Vermieter bzw. Verkäufer in der Ausweispflicht und muss dem Mieter oder Käufer einen Energieausweis vorlegen. Der Energieausweis darf dabei nicht älter als 10 Jahre sein. Der Inhalt des Energieausweises kann sich zwischen den Bundesländern unterscheiden. Baurechtliche Regelungen werden durch die einzelnen Bundesländer festgelegt, weshalb der Inhalt des Energieausweises differenzieren kann.
Was für Daten enthält der Energieausweis?
Beim Energieausweis handelt es sich um eine detaillierte Berechnung der Energiekennzahlen einer Immobilie. Die Energiekennzahlen geben Aufschluss über den Energieverbrauch und die Energieeffizienz des gesamten Gebäudes. Im Energieausweis werden somit alle Daten bezüglich des Energieverbrauchs eines Hauses festgehalten. Dazu zählen unter anderem der Wärmeverlust oder die Heizlast. Der Energieausweis wird bei der Errichtung von neuen Gebäuden, aber auch bei einer Grundsanierung von Gebäuden erstellt. Die Erstellung des Energieausweises ist in der Regel in den meisten Bundesländern Pflicht.
Warum ist der Energieausweis so wichtig?
Als Käufer einer Immobilie oder als Bauherr sollte man stets einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Der Energieausweis enthält wichtige Daten zur Qualität der Dämmung des Gebäudes und zum Wärmeverbrauch. Was für Laien vielleicht unverständlich aussieht, gibt für Sachverständige Auskunft darüber, ob es sich lohnt, in eine Immobilie zu investieren oder besser nicht. Wenn bei dem Gebäude, das man erwerben möchte, keine gute Wärmedämmung gegeben ist, dann muss man möglicherweise mit unnötigen Ausgaben für die Wärmedämmung rechnen. So bietet der Energieausweis Käufern und Mietern einen wichtigen Vorteil. Schließlich ist der Energieausweis praktisch ein offenes Buch, das über die Beschaffenheit des Hauses Auskunft gibt.
Der Energieausweis besteht für gewöhnlich aus drei Seiten. Auf der ersten Seite ist eine Effizienzskala zu finden, die sich in neun Teile aufteilt. Auf der zweiten Seite sind detaillierte Daten zum Gebäude und zum Energieverbrauch des Gebäudes zu finden. Bei der dritten Seite handelt es sich um einen Anhang, in dem Angaben zur Berechnungsgrundlage festgehalten werden.
Im Winter heizen die meisten Menschen vermehrt. Je nach Energiebedarf bzw. Wärmedämmung des Hauses, heizen die einen mehr und die anderen weniger. Der Energieausweis dient praktisch dazu, den Kennwert für den Heizwärmebedarf zu ermitteln. Dieser ist anhand der Skala auf der ersten Seite des Energieausweises ersichtlich. Ein Gebäude mit dem Hinweis A++ verfügt über einen besonders guten Energiehaushalt. Ein Gebäude mit dem Wert G besitzt einen sehr schlechten Energiehaushalt. Im Idealfall sollte der Wert des Gebäudes also A++ betragen.
Die Vorlagepflicht für den Energieausweis
Vermieter oder Verkäufer einer Immobilie müssen dem Mieter oder dem Käufer einen Energieausweis vorlegen können. Falls ein Kaufvertrag zwischen den beiden Parteien zustande kommt, muss der Verkäufer den Energieausweis an den Käufer abgeben. Hierbei gilt es zu beachten, dass der Energieausweis maximal zehn Jahre alt sein darf. Unter Umständen muss der Energieausweis sonst neu erstellt oder verlängert werden, sofern die im Energieausweis angegebenen Werte noch aktuell sind.
Es gibt jedoch auch Gebäude, die keinen Energieausweis benötigen und für die dementsprechend beim Verkauf oder der Vermietung kein Energieausweis vorgelegt werden muss. Die Vorlagepflicht kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt werden. Sollte eine Vorlagepflicht erfüllt werden müssen, muss dieser nachgegangen werden. Das heißt, die beiden Parteien, also Mieter und Vermieter oder Käufer und Verkäufer können nicht einvernehmlich beschließen, dass der Energieausweis nicht vorgelegt oder bei Zustandekommen eines Kaufvertrags nicht übertragen wird. Dem Mieter oder Käufer muss spätestens bis zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung ein Energieausweis vorgelegt werden. Ist das nicht der Fall, dann gilt eine Gesamtenergieeffizienz, die am Alter und der Art des Gebäudes gemessen wird. Dadurch können zum Beispiel Gewährleistungsansprüche an den Vermieter oder den Verkäufer gestellt werden.
Wenn nur eine Wohnung in einem Gebäude mit mehreren Wohnungen vermietet oder verkauft wird, bezieht sich die Gesamtenergieeffizienz auf die vermietete bzw. verkaufte Wohnung oder auf die Gesamteffizienz einer anderen Wohnung im gleichen Gebäude, die gleichwertig mit der gemieteten oder gekauften Wohnung ist oder aber auf das gesamte Gebäude.
Bei einem Eigentumshaus, das über mehrere Wohnungen verfügt, muss der Verwalter über einen Energieausweis verfügen, der höchstens zehn Jahre alt ist und für das gesamte Gebäude gilt. Jedem Wohnungseigentümer muss auf Verlangen eine Kopie des Energieausweises ausgestellt werden, wobei der Verwalter des Hauses selbstverständlich Kosten für die Kopie des Ausweises erheben kann.
Der Energieausweis kann einige Vorteile mit sich bringen – sowohl für den Vermieter als auch für die Mieter. So können zum Beispiel in verschiedenen Bundesländern Beihilfen und Fördergelder für die Wohnbauförderung beantragt werden, wenn man über einen Energieausweis verfügt. Teilweise können diese Gelder auch für Photovoltaik-Anlagen und ähnliches beantragt werden. Diese Förderung hätte für alle Parteien Vorteile. Schließlich können dadurch unter Umständen die Energiekosten gesenkt werden.
In welchen Fällen muss der Energieausweis nicht vorgelegt werden?
Für jedes Bundesland besteht die Möglichkeit die bautechnischen Vorschriften selbst festzulegen. So sind in einigen Bundesländern bestimmte Gebäude bzw. Gebäudetypen von der Vorlagepflicht des Energieausweises befreit. Dazu zählen unter anderem Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen sowie Gebäude, die zur Ausübung einer Religion dienen. Hierzu gehören beispielsweise Kirchen und Synagogen. Für diese Gebäude besteht in manchen Bundesländern keine Vorlagepflicht, weil für diese Gebäudetypen nicht zwingend ein Energieausweis erstellt werden muss, sondern bei Bedarf erstellt werden kann. Diese Gebäudetypen sind laut des Energieausweis-Vorlage-Gesetzes oder kurz EAVG von der Erstellung des Energieausweises befreit. In diesem Fall gibt es allerdings je nach Bundesland wieder Einzelfälle, in denen auch solche Gebäude über einen Energieausweis verfügen müssen. In der Regel ist das jedoch eher seltener der Fall.
Wer stellt den Energieausweis aus?
Der Energieausweis darf nur von zugelassenen Fachleuten oder qualifiziertem Personal erstellt und ausgehändigt werden. Jedes Bundesland kann in den Bauvorschriften selbst bestimmen, wer den Energieausweis ausstellen darf. Für gewöhnlich dürfen Ingenieurbüros der Fachrichtungen Bauphysik, Umwelttechnik und Maschinenbau, Ziviltechniker, Baumeister, Heizungstechniker sowie Zimmermeister den Energieausweis erstellen.
Wie teuer ist die Ausstellung eines Energieausweises?
Das kann leider nicht allgemein beantwortet werden. Die Kosten für den Energieausweis richten sich nach verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel die Größe des Gebäudes und vorhandene Unterlagen zum Gebäude. Die Höhe der Kosten für den Energieausweis wird aus diesem Grund in einzelnen Fällen vertraglich vereinbart.
Welche Vorteile bietet der Energieausweis?
Mieter können anhand des Energieausweises ablesen, ob sie in Zukunft mit hohen oder niedrigen Energiekosten rechnen müssen. Der Energieausweis wird dem Mieter selbstverständlich vor Vertragsunterzeichnung vorgelegt. Im Zweifelsfall ist es vielleicht doch besser sich für eine andere Wohnung zu entscheiden. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn man ein Haus kaufen möchte. Als Mieter kann man dann eventuell den Mietpreis neu aushandeln, wenn die Kosten für Energie zu hoch sind.
Selbstverständlich profitieren auch Vermieter vom Energieausweis. Schließlich werden die Nebenkosten stetig angehoben. Wer als Vermieter ein Gebäude mit einer hervorragenden Energieeffizienz besitzt und das anhand des Energieausweises wiederlegen kann, ist klar im Vorteil und dürfte kaum Probleme haben Mieter zu finden. Hausbesitzer, die sich einen Energieausweis ausstellen lassen, können zudem überprüfen, ob die Wärmedämmung ausreicht und überlegen, ob Sanierungsarbeiten angebracht sind, um die Energiekosten zu senken und den Wert der Immobilie zu steigern.
KfW-Effizienzhaus
Im Grunde genommen lässt sich jedes Haus in ein KfW-Effizienzhaus umwandeln. Wie groß der Aufwand ist, hängt vom jeweiligen Haustyp ab. Wenn Sie sich für den Bau eines Hauses entscheiden, sollten Sie es gleich von Anfang an als ein KfW-Effizienzhaus planen und bauen lassen. Die Vorgaben der KfW sind durchaus streng, aber es lohnt sich für Sie und für die Umwelt. Wenn Sie sich für ein KfW-Effizienzhaus entscheiden, dann erhalten Sie zudem Fördermittel von der KfW, um Ihren Hausbau realisieren zu können.
Bei der KfW handelt es sich um die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Damit die KfW einen Hausbau durch finanzielle Mittel fördert, müssen strenge Kriterien bezüglich der Energiesparverordnung oder kurz EnEV eingehalten werden. Das KfW-Effizienzhaus gibt es in verschiedenen Klassen. Jede Klasse legt dabei den Energiewert fest, der jährlich maximal verbraucht werden darf. Bei einem so genannten KfW-40-Effizienzhaus darf der Jahresprimärenergiebedarf 40 KWh pro m² Nutzfläche des Hauses betragen. Die Werte werden durch ein Sachverständigengutachten bestimmt und festgehalten. Mittlerweile wurde das KfW-40-Effizienzhaus vom KfW-55-Effizienzhaus abgelöst. Das heißt, das Effizienzhaus darf in diesem Fall nur 55 Prozent der Höchstwerte des Jahresprimärenergiebedarfs verbrauchen.
Was ist der Jahresprimärenergiebedarf?
Der Jahresprimärenergiebedarf legt fest, wie viel Energie pro Jahr durchschnittlich für das Heizen, die Warmwasserbereitung sowie das Lüften verbraucht bzw. benötigt wird. Der so genannte Transmissionswärmeverlust hingegen gibt den Energieverlust der thermischen Hülle eines Gebäudes an. Zur thermischen Hülle eines Hauses gehören die Isolierung des Daches, die Außenwände, die Fenster und der Boden. Hierdurch wird der Transmissionswärmeverlust ermittelt, wodurch sich wiederum der Jahresprimärenergiebedarf errechnen lässt.
Heutzutage gibt es auch KfW-85-Effizienzhäuser. Seit dem 1. Juli 2010 gibt es für Neubauten, die ein KfW-85-Effizienzhaus errichten möchten, allerdings keine Förderung mehr durch die KfW. Der Jahresprimärenergiebedarf darf bei diesem Haus maximal 85 Prozent betragen und der Transmissionswärmeverlust darf maximal 100 Prozent betragen.
Wer sich für den Bau eines KfW-Effizienzhauses entscheidet, kann Kosten für den Energieverbrauch stark eindämmen. Als Bauherr sollte man nicht nur auf die Nachhaltigkeit der Baustoffe, die man für den Hausbau verwendet, achten. Schließlich ist die Energie, je nachdem für welche Art von Energie man sich entscheidet, nicht zwingend nachhaltig. Irgendwann sind die Ressourcen erschöpft. Als Bauherr sollte man jedoch auch an die nachfolgenden Generationen denken. Mit dem KfW-Effizienzhaus nutzt man die Energieressourcen in einem besseren Verhältnis und geht sparsam mit der Energie um, statt sie zu verschwenden. Es ist also durchaus sinnvoll, nicht nur Altbauten in Effizienzhäusrt umzuwandeln, sondern auch, Neubauten direkt als Effizienzhaus zu bauen.
Referenzen
- Statische Musterhäuser erhöhen die Fixkosten eines Unternehmens und reduzieren die Flexibilität.
- Letztendlich werden die Kosten für Musterhäuser auf den Hauspreis aufgeschlagen und somit auf den Bauherrn abgewälzt
- Im Sinne des Kostenbewusstseins haben unsere Partner, als Alternative zum Musterhaus, mit zahlreichen Bauherren Hausbesichtigungsarrangements getroffen, um neuen Bauherren zahlreiche Alternativen zeigen zu können.
- Sprechen Sie mit Ihrem/Ihrer Hausbau-Berater/in, er/sie wird Ihnen gerne behilflich sein.
Versicherung bei Arbeitslosigkeit
Leider kann man sich nicht gegen Arbeitslosigkeit versichern. Allerdings kann man sich vor den finanziellen Folgen schützen, wenn man ein Haus baut und dann plötzlich arbeitslos wird. Schließlich möchte das Kreditinstitut weiterhin seine Gelder sehen. Wenn man arbeitslos ist, ist es jedoch unter Umständen schwierig, die Raten für das Haus aufzubringen Durch eine Versicherung bei Arbeitslosigkeit werden die Raten für das Haus von der Versicherung übernommen. Als Bauherr können Sie sich davor schützen, dass es zu einer Zwangsversteigerung Ihres Hauses kommt, wenn Sie Ihre Ratenzahlung nicht fortsetzen.
Das Arbeitslosengeld beträgt für gewöhnlich 60 Prozent des letzten Nettogehaltes. Wer Hartz IV bekommt, muss sogar mit noch weniger Geld rechnen. Das Geld reicht in diesem Fall vorne und hinten nicht, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und zusätzlich noch das Haus abzubezahlen. Hier greift die Arbeitslosenversicherung ein. Die Versicherung stellt sicher, dass das Haus weiterhin bezahlt werden kann.
Das Abbezahlen eines Hauses kann unter Umständen zwanzig Jahre und länger dauern. Leider kann niemand vorhersehen, was morgen geschieht und ob man nicht vielleicht ein Jahr nach dem Hausbau keinen Job mehr hat. Es lohnt sich also durchaus, in eine solche Versicherung zu investieren. Schließlich wird damit sicher gestellt, dass die Zahlungen für das Haus weiterlaufen. So muss es nicht zur Zwangsversteigerung kommen.
Wer sich ein finanzielles Polster gesichert hat, kann in Zeiten von Hartz IV nicht davon ausgehen, dass dieses fürs Haus genutzt werden kann. Möglicherweise würden Sie dazu gezwungen, Ihr Haus zu verkaufen und in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Die Ersparnisse müssen Sie dann für Ihren Lebensunterhalt aufbrauchen. So unfair es auch klingt. Aber Hartz IV ist es nicht wert, dass man sein Eigenheim aufs Spiel setzt. Die Versicherung bei Arbeitslosigkeit kann Ihnen niemand nehmen. Sie können Ihr Haus weiterhin bezahlen und können sich somit eine Altersvorsorge erschaffen.
Beim Abschluss einer solchen Versicherung sollten Sie sich genauestens beraten lassen. Es gibt unterschiedliche Laufzeiten für die Arbeitslosigkeitsversicherung. Zudem sind von der Laufzeit des Vertrags auch die Prämienzahlungen abhängig. Also die Höhe der Zahlungen kann je nach Versicherung variieren. Die Versicherung ist keinesfalls preiswert. Allerdings kann sie sich lohnen, wenn man bedenkt, dass der Hausbau auch nicht günstig ist. Die Arbeitslosenversicherung minimiert das Risiko für Sie als Bauherr, die eine finanzielle Belastung durch die Arbeitslosigkeit mitbringen kann. Durch die Versicherung haben Sie die Möglichkeit trotz der Arbeitslosigkeit und des Hauses die Möglichkeit Ihren Lebensstandard im angemessenen Rahmen noch beizubehalten.
Varianten der Arbeitslosenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung für Bauherren gibt es mittlerweile in verschiedenen Varianten. Die Versicherung schützt den Bauherrn vor der finanziellen Doppelbelastung, die ein Hausbau mit sich bringen kann. Schließlich müssen die Kreditraten auch dann weiter bezahlt werden, wenn man arbeitslos ist. Zudem muss man sich auch trotz Arbeitslosigkeit einen gewissen Lebensstandard beibehalten dürfen. Die Agentur für Arbeit wird die Kreditraten nicht bezahlen. Im Zweifelsfall muss das Haus verkauft oder zwangsversteigert werden und der Besitzer des Hauses bekommt eine kleine Wohnung zur Verfügung gestellt. Um davor zu schützen, lohnt es sich eine Arbeitslosenversicherung abzuschließen.
Die Arbeitslosenversicherung gibt es je nach Versicherungsunternehmen in verschiedenen Varianten. Oftmals kann sich der Versicherungsnehmer die Arbeitslosenversicherung auf die eigenen Bedürfnisse zuschneidern lassen. So gibt es zum Beispiel ein Versicherungspaket in dem im Falle von Arbeitslosigkeit die Beiträge für die Kreditraten beim Hausbau weiterbezahlt werden. Außerdem sind in dem Paket Leistungen für alle weiteren Versicherungen wie zum Beispiel die Lebensversicherung, Haftpflichtversicherung, Gebäudeversicherung usw. enthalten und unter Umständen je nach Versicherungsleistung auch Beiträge, um den Lebensunterhalt weiter bestreiten zu können. Die Versicherung übernimmt dann die Kosten für die Miete usw. Wenn Sie ein Eigenheim gebaut haben, dann werden Sie keine Zahlung für die Miete benötigen. Darauf sollten Sie bei Vertragsabschluss achten. Schließlich fällt dann die Beitragszahlung höher aus.
Bei einigen Versicherungsunternehmen müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, um bestimmte Versicherungsvarianten der Arbeitslosigkeitsversicherung abschließen zu können. Bestimmte Arbeitslosenversicherungen können nur dann abgeschlossen werden, wenn man innerhalb der letzten zwölf Monate eine Baufinanzierung oder einen Tilgungsplan abgeschlossen hat. Bei Arbeitslosigkeit werden dann bis zu 1500,– € monatlich bezahlt. Die Zahlungsleistung erfolgt selbstverständlich nur, wenn man als Bauherr unverschuldet arbeitslos geworden ist, beispielsweise aufgrund von Arbeitsunfähigkeit durch einen Unfall oder eine langwierige Krankheit. Hierbei gilt es zu beachten, dass eine so genannte Karenzzeit von drei Monaten eingehalten werden muss. Danach werden die Raten in der zuvor vertraglich vereinbarten Höhe durch die Versicherung übernommen.
Die zweite Variante der Arbeitslosenversicherung kann beantragt werden, wenn man innerhalb der letzten 6 Monate einen Sparplan oder eine Baufinanzierung abgeschlossen hat. Bei dieser Variante kann man eine Prämie von bis zu 750,– € versichern, die im Falle der Arbeitslosigkeit monatlich gezahlt werden. Wie bei der ersten Variante gilt auch hier, dass die Kosten nur dann übernommen werden, wenn man unverschuldet arbeitslos geworden ist. Auch hier muss eine Karenzzeit von drei Monaten berücksichtigt werden.
Die Arbeitslosenversicherung ist für alle Menschen interessant, die ein Haus gebaut haben und sich finanziell vor den Folgen der Arbeitslosigkeit absichern möchten.
Architektenplanung
Sie wollen kein Haus „von der Stange“? Wenn Sie Ihr Haus nach Ihren individuellen Wünschen gestalten möchten, dann benötigen Sie einen Architekten, der etwas von seinem Handwerk versteht. Wenn Sie wollen, dass Ihr Haus ein Unikat wird, dann kommen Sie nicht um eine Architektenplanung herum. Bei der Architektenplanung geht es darum, dass Sie ein Haus erhalten, das zu 100 Prozent Ihren Wünschen entspricht. Als Basis für die Planung dienen vor allem Ihre Wünsche, aber auch die Grundstückssituation und natürlich auch die Vorgaben des Baurechts müssen berücksichtigt werden.
Der Architekt wird mit einem CAD-Zeichner arbeiten. So können Sie Ihr Traumhaus bereits bevor es gebaut wird auf dem Computer in der 3D-Ansicht anschauen. Falls noch Veränderungen am Haus vorgenommen werden müssen, werden diese direkt am Computer geändert. Sie erhalten dadurch sozusagen eine Direktansicht Ihres künftigen Eigenheims. Durch die Architektenplanung und die CAD-Zeichnung können Sie also in jedem Fall sicher sein, dass Sie das Haus bekommen, das Sie sich wünschen.
Die meisten Unternehmen übernehmen die Architektenplanung kostenlos, damit Sie ausreichend Zeit haben, um sich zu entscheiden, ob der Entwurf tatsächlich Ihren Wünschen entspricht. Lassen Sie sich ein Festpreisangebot geben. Danach haben Sie alles, was Sie für Ihre Entscheidung benötigen.
Welche Leistungen umfasst die Architektenplanung?
Der Architekt plant Ihr Haus und hat dafür Sorge zu tragen, dass die Statik den Bau des Hauses erlaubt. Hierfür sind verschiedene Kriterien wichtig, unter anderem die Beschaffenheit des Baugrundstücks. Der Architekt verpflichtet sich dazu, ein mängelfreies Haus zu erstellen. Der Bau muss laut einem Gerichtsurteil funktionstauglich sein. Selbstverständlich muss der Architekt auch dafür sorgen, dass das Haus seinem Plan und somit den Wünschen des Kunden entspricht. Die Vorgaben für das Haus werden dabei vertraglich festgehalten.
Ist Architektenplanung hilfreich bei Fertighäusern?
Bei einem Fertighaus handelt es sich vom Prinzip her um ein Kataloghaus. Diese Häuser sind in der Regel günstiger als Häuser nach individuellen Vorstellungen, da die Bauteile bereits fertig sind und das Haus sozusagen wie ein Puzzle nur noch zusammengesetzt werden muss. Dadurch geht der Hausbau entsprechend schneller voran. Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, möchte für gewöhnlich keine eigenen gestalterischen Ideen bezüglich des Hausbaus umsetzen. Wenn das doch der Fall ist, muss man mit Zusatzkosten rechnen. Selbstverständlich kann die Architektenplanung auch hilfreich sein, wenn man an einem Fertighaus eigene Wünsche umsetzen möchte.